24.08.2010

Geglückte Premiere

Das 1. Special Olympics Bewegungs- und Sportfest in Hannover am 16.08.2010 wurde zum gelungenen Startschuss für die noch junge Special Olympics Organisation in Niedersachsen. 500 Sportlerinnen und Sportler maßen sich in den Sportarten Schwimmen, Leichtathletik, Fußball und im Wettbewerbsfreien Angebot.

img_0563.JPGMit einer feierlichen Eröffnungszeremonie wurde der Tag eingeläutet. Werder-Stadionmoderator Christian Stoll führte in bekannter professioneller und charmanter Weise durch das Programm, das von der Trommelgruppe der Pestalozzischule Langenhagen schwungvoll eingeleitet wurde. Schirmherr Oberbürgermeister Weil begrüßte die Sportlerinnen und Sportler sehr herzlich in der Sportstadt Hannover und gab sogar Aussicht auf eine feste Etablierung des Sportfestes.

 

Als Showact verzauberte die Bewegungskunstgruppe Baleni die Zuschauer. In faszinierenden Zirkus-Kostümen zeigten sie Variationen der Bewegungsformen stehen,  gehen und laufen.

Weiterhin kamen die Vorsitzende von Special Olympics Niedersachsen, Andrea Liebich, der Bundesgeschäftsführer von Special Olympics, Sven Albrecht, und die Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten, Vera Neugebauer, zu Wort.

img_0722.JPGimg_0727.JPGRichtig feierlich wurde es dann mit dem Einzug der Flamme und der Special Olympics Fahne. Laura Hardy, Axel Wohlan, Aytac Acgül und Marc Wiechert entrollten die Fahne, André Jürgens entzündete das special-olympische Feuer an der neuen Flammenschale, die extra für diesen und viele folgende Anlässe von den Hannoverschen Werkstätten hergestellt worden war. Im Namen aller Athletinnen und Athleten sprach Lisa Herrmann den special-olympischen Eid: „Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben!“ Prominente Unterstützung erhielt sie dabei von Schwimmer Lars Conrad (Gewinner unzähliger Medaillen bei Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen). Dr. Helmut Roders sprach den Eid der Kampfrichter. Großer Jubel brach schließlich aus, als Schirmherr Weil die Spiele für eröffnet erklärte.So ging es denn auch zügig an allen vier Veranstaltungsorten zur Sache. Im Fußball auf dem Platz des DSV Hannover 78 gab Bibiana Steinhaus (DFB- und FIFA-Schiedsrichterin, mehrfache Schiedsrichterin des Jahres) den Startpfiff. Special Olympics Fußball-Koordinator, Ralf Czermak (Lebenshilfe Seelze) äußerte sich sehr zufrieden über den Turnierverlauf „Alle sechs Mannschaften spielten ehrgeizig, aber sehr fair“. Die Bewertung erfolgte in zwei Leistungsgruppen, so dass es je zwei Gold-, Silber- und Bronzegewinner gab.

 

img_0795.JPGZur gleichen Zeit gaben die Leichtathleten im Erika-Fisch-Stadion ihr Bestes. Trotz der Deutschen Meisterschaft der Jugend am Tag zuvor waren die Kampfrichter des Leichtathletikverbandes Niedersachsen mit voller Konzentration und stets freundlich bei der Arbeit. Auch Mitarbeiter des Hochschulsports der Uni Hannover unterstützten die Leichtathletik-Wettbewerbe. So hörte man viel Lob über die „gute und kompetente Organisation“.

Im top ausgestatteten, barrierefreien Stöckener Bad leitete Special Olympics Schwimm-Koordinatorin Ute Köpcke (Hannoversche Werkstätten) die Schwimmwettbewerbe. Hinter ihr stand ein außerordentlich engagiertes Team: alle Mitarbeiter und Auszubildenden des Bades packten mit an und sorgten für einen guten Ablauf des strammen Programms. Trotz einer kleinen Zeitverzögerung herrschte eine ausgesprochen zufriedene Stimmung im Schwimmbad.wettbewerbsfreies-angebot-kuhles-ostfriesland.jpgAber nicht nur die „klassischen“ Sportler kamen auf ihre Kosten. Im Sportleistungszentrum hatten Studentinnen des sportwissenschaftlichen Instituts der Uni Hannover das „sagenhafte Niedersachsen“ aufgebaut. Ein ganzes Semester lang haben sie 14 Bewegungsstationen entworfen, getestet, gebastelt und dokumentiert. Die Umsetzung in die Praxis konnte sich sehen lassen. Die ganze Halle war farbenfroh hergerichtet, an allen Stationen tummelten sich Menschen mit strahlenden Gesichtern. Und auch hier erscholl immer wieder die Special Olympics Hymne, mit der alle Sportlerinnen und Sportler ihre Medaille überreicht bekommen.

Viel Wissenswertes zum Thema Ernährung, Sonnenschutz und Suchtprävention gab es am Stand „Healthy Athletes“. Dr. Margarethe Möllering und Dr. Brigitte Wörner vermittelten die an sich recht trockenen Themen auf spielerische und interessante Weise mit Unterstützung der Pflegehelferschüler.Nach dem anstrengenden sportlichen Tag konnten sich alle Teilnehmer vor der Heimfahrt noch beim Grillfest im Erika-Fisch-Stadion stärken. Die Grillmeister der Hannoverschen Werkstätten hatten reichlich Fleisch und Würstchen aufgefahren. Zu den rockig-fetzigen Beats der Band „Die Eisbrecher“ wurde dann noch getanzt oder auch nur gemütlich geklönt.

Weitere Fotos finden Sie in der Linkliste.

Dieser Tag, der bei den Sportlerinnen und Sportlern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird, wurde von vielen Köpfen und Händen realisiert.

Der Dank von Special Olympics Niedersachsen geht an:

Die Kooperationspartner:

Landeshauptstadt HannoverHannoversche Werkstätten

Die Spender und Sponsoren:

Sparkassen Finanzgruppe

E.ON Kernkraft

Getränke Staude

Obstplantage Hahne

Rust-Gebrüder

Die Helfer und Unterstützer:

Behindertenbeauftragte der Stadt Hannover, Andrea Hammann

DSV Hannover 78

Fachschule für Gesundheitsberufe der Diakonischen Dienste Hannover

Hochschulsport der Uni Hannover

Institut für Sportwissenschaft der Uni Hannover

Johanniter Sanitätsdienst

Mitarbeiter der Hannoverschen Werkstätten

Mitarbeiter des Stöckener Bades

Mitarbeiter von E.ON Kernkraft

Niedersächsischer Leichtathletikverband

Städtische Mitarbeiter auf den Sportanlagen und in der Verwaltung

Viele liebe Personen, die persönlich ihre Hilfe angeboten haben (Schmitzens, Niemeyers, Herr Strache, Herr Ihle von der DLRG, Eltern und Freunde der Helfer, die spontan noch mit eingesprungen sind)

Der Countdown zum 1. Special Olympics Bewegungs- und Sportfest am 16.8. in Hannover läuft. Die Organisatoren von Special Olympics, den Hannoverschen Werkstätten und der Stadtverwaltung freuen sich auf die Sportler! Einen besonderen Gruß entrichtet der Schirmherr, Oberbürgermeister Stephan Weil, schon jetzt an die Teilnehmer: 

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“Hannover ist eine Sportstadt. Rund 100.000 Hannoveranerinnen und Hannoveraner sind in den etwa 350 Sportvereinen der Stadt aktiv und nutzen dort rund 170 verschiedene Sportangebote. Nun können wir ein weiteres sportliches Highlight im Kalender verzeichnen: Am 16. August 2010 ist Hannover gastgebende Stadt für das erste Special Olympics Bewegungs- und Sporfest der Special Olympics Niedersachsen. Rund 500 Athletinnen und Athleten mit einer geistigen Behinderung werden sich in den drei Disziplinen Schwimmen, Leichtathletik und Fußball miteinander messen und neue persönliche Bestleistungen anstreben.  Doch nicht nur der Wettbewerb steht an diesem Tag im Mittelpunkt. Bei zahlreichen abwechslungsreichen Bewegungs- und Geschicklichkeitsspielen und Aktionen geht es einfach um den Spaß an der Sache.  Sport verbindet und hilft, Vorurteile und Berührungsängste zu überwinden. Ich freue mich daher sehr, dass wir gemeinsam mit Special Olympics Niedersachsen und den Hannoverschen Werkstätten nun erstmals zum Special Olympics Bewegungs- und Sportfest einladen können. Allen Aktiven wünsche ich einen erfolgreichen Wettbewerbstag, viel Vergnügen und dass sie den olympischen Eid der Special Olympics mit Leben erfüllen: „Lasst mich gewinnen! Doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben!“ In diesem Sinne    

Stephan Weil

Oberbürgermeister”

 

Special Olympics: SportlerInnen aus Leidenschaft

Diese AthletInnen treiben Sport aus Leidenschaft. Das Maß ihrer Begeisterung ist nicht an die tatsächliche Leistung gebunden, denn Weltrekorde sind nicht ihr Ziel: Sie wollen einmal Held/in sein! Am 16. August 2010 (Montag) werden rund 500 AthletInnen mit einer geistigen Behinderung zum ersten Bewegungs- und Sportfest der Special Olympics Niedersachsen in Hannover erwartet. Eingeladen sind SportlerInnen aus Werkstätten, Vereinen und Schulen in ganz Niedersachsen. Sie messen sich in den Disziplinen Schwimmen, Leichtathletik und Fußball. Darüber hinaus erwartet die TeilnehmerInnen ein buntes und vielfältiges wettbewerbsfreies Spiel- und Bewegungsangebot.Durch die Einteilung der AthletInnen in Leistungsgruppen, die den individuellen Fähigkeiten und Vorleistungen entsprechen, haben alle eine reelle Chance zu gewinnen. Doch nicht nur die SiegerInnen, jede/r wird mit einer Medaille für seinen/ihren Mut und die individuelle Leistung geehrt.„Hannover ist eine Sportstadt. Rund 100.000 Hannoveranerinnen und Hannoveraner sind in etwa 350 verschiedenen Sportvereinen aktiv und nutzen dort rund 170 Sportangebote. Sport verbindet und hilft, Vorurteile und Berührungsängste zu überwinden. Ich freue mich daher sehr, dass wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern nun erstmals in Hannover zum Special Olympics Bewegungs- und Sportfest einladen können und wünsche allen Aktiven einen erfolgreichen Wettbewerbstag und vor allem viel Spaß“, so Klaus Timaeus, Fachbereichsleiter für Sport- und Eventmanagement der Landeshauptstadt Hannover heute (2. Juli) bei der Vorstellung des Programms. Integration ist das oberste Ziel von Special Olympics. Das Veranstaltungskonzept bietet die Möglichkeit, Firmen, Vereine und Schulen einzubinden, so dass Kontakte hergestellt, Vorurteile und Hemmungen abgebaut und gegenseitiger Respekt gelernt werden können. Neben den Veranstaltern sind mehrere unterstützende Unternehmen und viele freiwillige HelferInnen beschäftigt. „Wir erwarten zahlreiche Schulklassen und Gruppen als Publikum, darum wird die Veranstaltung mit Eröffnungs- und Abschlussfeier und Wettbewerben in vier verschiedenen Sportstätten organisatorisch durchaus eine Herausforderung“, weiß Vera Neugebauer, Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten, „doch darin haben unsere Leute Erfahrung“. Die Einrichtung für behinderte Menschen unterstützt die Veranstaltung logistisch und mit ihrem Gastronomie-Bereich bei der Verpflegung.Neben sportlichen Wettbewerben bereiten StudentInnen des Sportwissenschaftlichen Instituts der Universität Hannover ein wettbewerbsfreies Angebot mit Geschicklichkeitsspielen vor. Special Olympics Deutschland schickt sein „Healthy Athletes“-Programm mit Beratung zu Ernährung, Rauchen und Sonnenschutz.

Das erste Special Olympics Bewegungs- und Sportfest verteilt sich auf mehrere Sportstätten: Erika-Fisch-Stadion Hannover, Sportleistungszentrum, Stöckener Bad und Sportplatz DSV Hannover 78.

zahlen – daten – fakten

Termin und Zeit

16. August 2010 (Montag), 9.30 bis 19 Uhr

Teilnehmer

circa 500 AthletInnen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung (70 Schwimmer, 70 Leichtathleten, 50 Fußballer, 300 Teilnehmer wettbewerbsfreies Angebot) + 100 BetreuerInnen

Sportstätten

Erika-Fisch-Stadion Hannover, Sportleistungszentrum, Stöckener Bad, Sportplatz DSV Hannover 78

Rahmenprogramm

9.30 bis 10 Uhr Eröffnungszeremonie im Erika-Fisch-Stadion (dazu gehören der Einmarsch der AthletInnen, das Entzünden des Feuers, das Hissen der Fahne und das Sprechen des Eides)17.30 bis 19 Uhr: Abschlussfeier mit Grillfest und Konzert (Die Eisbrecher, Band der Hannoverschen Werkstätten) im Erika-Fisch-StadionUnterstützer

Sparkassen-Finanzgruppe Niedersachsen, E.ON Kernkraft, Getränke Staude, Obstplantage Hahne, Rust-Gebrüder GmbH

Hier können Sie das PLAKAT anschauen.

Am 22.06.2010 fand der erste Tag des Ehrenamtes der Firma E.ON Kernkraft am Standort Hannover statt. Die Firma möchte ihre soziale Verantwortung wahrnehmen und bietet mit dem Tag des Ehrenamtes gemeinnützigen Organisationen die Möglichkeit, sich vorzustellen. Zahlreiche Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort mit den Vertretern der verschiedenen Organisationen zu unterhalten und sich über die vielfältigen Möglichkeiten des Ehrenamtes zu informieren. 

Sabine Schmitz, Geschäftsführerin von SO NDS, nutzte die Gelegenheit, das Bewegungs- und Sportfest am 16.8.2010 in Hannover vorzustellen und konnte 12 freiwillige Helfer gewinnen, die für diesen Tag offiziell freigestellt werden! Unterstützt wurde Schmitz von Tom Wieloch, der bei den Nationalen Spielen in der stärksten Leistungsgruppe den vierten Platz erreichte. Er brachte einige Mitarbeiter von E.ON ganz schön zum Schwitzen…

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„Die SONG 2010 sind vorüber - grandios in der Eröffnung, gut organisiert an den Veranstaltungsstätten und bei der Logistik, überragend bei den Teilnehmerzahlen, innovativ im reichen Kulturprogramm, fröhlich in der großzügigen „Olympic Town“, stimmungsvoll durch die Athletinnen und Athleten bis zur Abschlussfeier, gedankenreich beim Bildungsprogramm und dem wissenschaftlichen Kongress. Der vielstimmige Chor aller Freiwilligen, der vor den Spielen noch nie gemeinsam üben konnte, überzeugte mit einem mitreißenden stimmungsvollen Song voller Sehnsucht und Leidenschaft: Let me win ! Und alle, die den Mut fanden, nach Bremen zu kommen, waren die Gewinner. Wie die Bremer auch. Die Nationalen Spiele für Sportlerinnen und Sportler mit geistiger Behinderung haben eine neue Dimension erreicht: Sie sind in die TOP TEN der deutschen Sportgroßveranstaltungen vorgestoßen, bieten selbstverständlich den so sympathischen Athletinnen und Athleten eine öffentliche wie anerkannte Bühne, gewinnen immer mehr Freunde und Unterstützer, beeindrucken die Medien und beweisen die Organisations- und Bindungskraft von Special Olympics Deutschland. Eine ganze Region weiß nunmehr, was Special Olympics ist und wo der wahre Sport (so DOSB-Präsident Thomas Bach) stattfindet.“ (Auszug aus dem letzten SONG-Book – dem Newsletter der Nationalen Special Olympics Spiele 2010 in Bremen). 

Insgesamt traten über 4.500 Athletinnen und Athleten in 20 Sportarten an. 463 davon reisten aus Niedersachsen an. Viele hundert Medaillen konnten nach Hause getragen werden. Die lokale Presse nahm die Teilnehmer wohlwollend in die Berichterstattung auf. Hier einige Beispiele:

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In nur zwei Tagen geht es los! Die Nationalen Spiele in Bremen werden endlich eröffnet. 460 Niedersachsen fiebern schon seit Monaten darauf hin. Den ersten Höhepunkt konnten einige Sportler bereits heute erleben. Die Flamme der Hoffnung, die seit Mai in Deutschland unterwegs ist (z.B. in München, Mannheim, Fulda, Erfurt, Neuss, Altenberg und Bitburg) wurde nun von Niedersachsen nach Bremen übergeben.

Acht Sportler der Delme-Werkstätten hatten die Ehre, Niedersachsen vertreten zu dürfen. Am Rathaus in Weyhe wurde der Tag mit flotten Beats der Delme Sabalistas eröffnet. Herr Bovenschulte (Stellv. Bürgermeister von Weyhe und Landesvorsitzender der SPD Bremen) begrüßte die Athleten, ihre Angehörigen und Zuschauer in Weyhe. Die Landesvorsitzende von SO NDS, Andrea Liebich, drückte ihre Freude darüber aus, dass die Flamme der Hoffnung nach den vielen Aktionstagen in ganz Deutschland nun von den Niedersachsen zu ihrem Bestimmungsort gebracht werden darf. Sie entzündete die Flamme, die anschließend mit viel Gehupe, Geklingel und Getröte ca. 2km zur Zweigwerkstatt der Delme-Werkstätten getragen wurde.

Mit Bussen ging es von dort weiter zum Bootsanleger Café Sand in Bremen. Die Fähre brachte die niedersächsischen Athleten schließlich zum Weser-Stadion, wo sie von ca. 20 Athleten des Martinshofes und Werder-Präsident Klaus-Dieter Fischer begrüßt wurden. Gemeinsam liefen dann alle Athleten rund um das Stadion bis zum Rathausplatz in Bremen.

Dort war schon eine beachtliche Menschenmenge versammelt, die einen herzlichen und lautstarken Empfang bereitete. Der Bremer Bürgermeister, Jens Böhrnsen, begrüßte die Athleten in Bremen. Er sei sehr stolz, dass die Nationalen Spiele in Bremen stattfinden und freue sich auf die kommenden Wettbewerbstage. OK-Präsident, Hans Jürgen Schulke, rief die Bremer Bürger auf, die Wettbewerbsstätten zahlreich zu besuchen und die Sportler kräftig anzufeuern. Eine flotte Tanzeinlage von Bremer Schülern wurde zu Ehren der Special Olympics Athleten aufgeführt. Dann war der große Augenblick endlich gekommen, in dem Bürgermeister Böhrnsen die Flamme mit der Fackel entzündete. Die Hymne von Special Olympics, “Let me win”, erschallte zum ersten Mal und die Bremer Bürger durften schon einmal das traditionelle Winken üben - wie sie es in der nächsten Woche viele hundert Mal tun dürfen.

Niedersachsen ist bereit! Bremen erwartet uns! Wir freuen uns auf großartige Spiele!

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Lesen Sie auch folgende Berichte auf: www.radiobremen.de und www.weser-kurier.de (ein sehr großer Artikel im Vorfeld “Feuer und Flamme für Special Olympics” und von heute “Bürgermeister Böhrnsen entfacht Olympisches Feuer”, außerdem ein Video!)

athleten-mit-trainern.jpgDer dritte Akt zur Europäischen Fußballwoche in Niedersachsen spielte in Wolfsburg. Der VfL ist ebenso wie Hannover 96 und Eintracht Braunschweig seit 2004 mit dabei. Doch in diesem Jahr gab es eine ganz besondere Bühne für die Special Olympics Athleten!

25 Teilnehmer von der Lebenshilfe Wolfsburg, Lebenshilfe Uelzen und Lebenshilfe Celle durften auf dem heiligen Rasen des VfL, der Volkswagen-Arena, mit Roy Präger und seinen vier Assistenzcoaches trainieren - dort wo nur einen Tag zuvor das letzte Bundesligaspiel der Saison stattfand. An vier verschiedenen Stationen wurden die wichtigsten Elemente des Fußballs vermittelt. Dabei hatte das Speed-Control-Gerät einen ganz besonderen Reiz - die Fußballer wurden nicht müde, sich gegenseitig zu übertreffen. Dabei donnerten Marc Olaf (102 km/h) und Flavio (101 km/h) auf ihrer Jagd nach dem alleinigen Rekord fast die Luft aus den Kissen der Schussgeschwindigkeitsmessanlage.

Das Abschlussspiel der Special-Olympics-Auswahl gegen das Trainerteam um Roy Präger wurde zu einem ganz heißen Tanz und endete mit einem leistungsgerechten 2:2. Bei der anschließenden Siegerehrung wurde jeder Teilnehmer mit einer Medaille geehrt. Als Präger dann auch noch für jeden ein aktuelles VfL-Heimtrikot hervor zauberte, erreichte die sowieso schon grandiose Stimmung ihren Höhepunkt.

Lesen Sie auch den Bericht auf www.vfl-wolfsburg.de.

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gruppe.jpgBereits zum elften Mal versammelten sich am 24.04. an die 200 Reitsportler und Reitsportlerinnen mit und ohne geistige Behinderung auf der Rehbecker Reitanlage. Jeder nach seinen Leistungen, jeder nach seinen Fähigkeiten - auf diese Weise sind friedliche Leistungsvergleiche in einer solchen Mischung möglich. Das geht nicht von selbst – in Rehbeck wird schon seit 1983 mit Menschen mit geistigen Behinderungen erfolgreich  gearbeitet, weitere Gruppen kommen aus Gifhorn und Isenbüttel.

Die wichtigsten Garanten für allseitige Zufriedenheit sind natürlich die Richter. Von ihrem Platz im Prüfungszirkel aus sind sie den Wettkämpfern ganz nah, die sich vor und nach der Vorführung vor ihnen verneigen. Nicht nur als Dank für diese Ehrenbezeigung überreichten die beiden national und international erfolgreichen Richter (und Trainer) Ute Schönian und Lars Hansen den Einzelteilnehmern und Gruppen ihre gold-, silber- und bronzefarbenen Schleifen – und keiner muss ohne vom Platz.

Trainerin beim RFV Lucie und seit drei Jahren auch Organisatorin dieses Turniers, Kirsten Pfeffer, ist danach erleichtert: „Ein gelungener Tag! Es lief alles reibungslos, keine schweren Stürze oder sonstige Unfälle draußen und in der Halle, im Ablongier- und Prüfungszirkel. Meine Arbeit trägt Früchte. Alle sind zufrieden: Teilnehmer, Betreuer, Eltern und Großeltern.“

“Oft dauert es Monate, bis ein einziger neuer Übungsteil sitzt,“ erklärt Reinhard Ebus, Ausbildungshelfer der Lucie-Trainerin Gabriele Eickmeyer. Dies wissen die Zuschauer zu würdigen und zitterten mit beim Aufspringen und beim Abgang von den meist gutmütigen und schön herausgeputzten Pferden und freuten sich, mit welchem Ernst und körperlicher Anspannung die jugendlichen Akteure aller Leistungsklassen ihre Übungen absolvierten.

 

Autor: Bernd Bruno Meyer

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3 Bundesligaclubs dabei!

Seit 2004 wird die Europäische Fußballwoche von Special Olympics in Deutschland durchgeführt - und so lange wird die Aktion auch schon von den niedersächsischen Bundesligavereinen Hannover 96, Eintracht Braunschweig und VfL Wolfsburg unterstützt. Für die niedersächsischen Special Olympics Fußballer gehören die Trainingseinheiten mit den Profis zu den absoluten Highlights des Jahres. 90 Athleten sind in diesem Jahr dabei.

In Braunschweig fiel am 27.04. der Startschuss für die insgesamt drei Trainingseinheiten. Rund eine Stunde trainierten die 20 Fußballer der Lebenshilfe Goslar mit den Co-Trainern Darius Scholtysik und Jürgen Rische sowie Eintracht-Profi Jan Washausen. In drei Gruppen aufgeteilt, absolvierten die Teilnehmer Koordinations-, Torabschluss- und Technikübungen. Zum Abschluss gab es noch ein kurzes Spiel. “Es hat super viel Spaß gemacht. Die Athleten waren voll bei der Sache und haben richtig Gas gegeben”, so Co-Trainer Darius Scholtysik. (Auszug aus dem Artikel der Homepage der Eintracht Braunschweig; www.eintracht.com)

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Mit Begeisterung wurden auch die Autogrammkarten und Fanzeitungen als Erinnerungsstücke entgegengenommen.

Noch am gleichen Tag reisten auch Athleten der Hannoverschen Werkstätten, der Lebenshilfe Celle und der Lebenshilfe Hildesheim zu ihren Idolen nach Hannover. Die Trainingseinheit startete nach einem gemeinsamen Mannschaftsfoto auf der Mehrkampfanlage. Anschließend führten die 96-Co-Trainer Norbert Düwel  und Nestor El Maestro, unterstützt von den Profis Konstantin Rausch, Valdet Rama, Manuel Schmiedebach, Leon Balogun, Hendrik Ernst sowie Junioren-Nationalspieler Christopher Avevor, eine Trainingseinheit durch. 96-Keeper Florian Fromlowitz zeigte den Torhütern der Lebenshilfe Kniffs und Tricks beim Torwarttraining. Alle Teilnehmer  waren mit viel Spaß und Freude bei der Sache. Dem besonderen Kick schauten übrigens auch prominente Trainingskiebitze zu - die ehemaligen 96-Profis Carsten Linke und Dieter Schatzschneider waren Zaungäste. 
Teambetreuer Tommy Westphal, der das ganze organisiert hatte, freute sich über die gelungene Aktion: “Ich bin sehr froh und stolz, dass wir als Hannover 96 an der Football Week teilnehmen, dieses gemeinsame Training ausrichten und zusammen mit den Sportlern der Special Olympics einen tollen Fußball-Nachmittag verbringen.” (Auszug aus dem Bericht der Homepage von Hannover 96; www.hannover96.de).

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Einmal einen Profi-Tormann zum Hechtsprung bewegen, das Autogramm des Lieblingsspielers auf dem T-Shirt, einmal auf der Spielerbank in der Arena sitzen - herzlichen Dank für diesen unvergesslichen Tag in Braunschweig und Hannover!

Freuen dürfen sich jetzt noch rund 45 Athleten auf einen Tag beim VfL Wolfsburg.

Laufen für den guten Zweck und kommunizieren im Web 2.0

Special Olympics Deutschland (SOD), die Sportorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung, startet heute in Kooperation mit der Online-Plattform sportme GmbH den „Online-Fackellauf zu den National Games 2010“. Unterstützt wird das erste Projekt dieser Art vom Technologiekonzern ABB. „Alle können mitmachen und für den guten Zweck laufen, wo und wie viel sie wollen. Dann postet man sein Ergebnis, die Lauf-Story oder die gelaufene Strecke bei sportme – und ABB spendet für jeden Läufer, jede Läuferin einen Euro“, beschreibt Sven Albrecht, SOD-Geschäftsführer, die Aktion. Der Scheck über die „erlaufene Summe“ soll zu Beginn der National Games, die vom 14. bis 19. Juni 2010 in Bremen stattfinden, an die Athletensprecher von SOD übergeben werden. “Der Aufruf richtet sich deshalb an alle, die unsere Athletinnen und Athleten in ihrem sportlichen Alltag unterstützen wollen und die ihre Freude am Laufen und ihren alltäglichen Umgang mit Social Media Netzwerken mit dem Wunsch, etwas Gutes zu tun, verbinden wollen: Helft mit, damit wir eine möglichst große Summe zusammen bekommen!“, so Sven Albrecht. „Wir sind eine moderne Organisation und wollen mit dieser Aktion nicht nur möglichst viele Menschen auf unsere nächste Großveranstaltung, die National Games in Bremen, aufmerksam machen, sondern damit auch viele Freunde und Fans für Special Olympics im Web 2.0 gewinnen. Wie gut das funktionieren kann, zeigen die Erfahrungen der letzten Wochen, da sich den Facebook-Fanpages „Special Olympics Deutschland“ und „National Games Bremen“ ständig mehr Freunde anschließen. Dieses Interesse bestätigt Sven Alex, Geschäftsführer der sportme GmbH, auch für die große Sportler-Plattform: „Wir sind sicher, dass der Aufruf an unsere 80.000 Sportler umfassende Community zum Laufen für den guten Zweck große Aktivitäten auslösen wird. Special Olympics hat bei uns einen eigenen Channel und wird als gleichberechtigter Bestandteil des Sports wahrgenommen. Wir wollen, dass die Sportlerinnen und Sportler mit geistiger Behinderung zu unserer Community gehören wie alle anderen auch. Wenn wir mit der gemeinsamen Online-Aktion zum Fackellauf dazu beitragen können, künftig die Bedingungen für ihr Sporttreiben weiter zu verbessern, dann tun wir das gern.“ Special Olympics Online-Fackellauf – so geht’s (Auszug aus dem Aufruf auf sportme): Lauft in Eurer Umgebung, mit Eurer Sportgruppe, in Eurem Verein, soviel und soweit Ihr wollt und postet das Ergebnis bei sportme. Wenn Ihr mögt, mit Foto, Kurzstory oder Eurer Meinung zur Aktion. Erzählt Euren Freunden davon, aktiviert Eure Netzwerke – damit möglichst viele dabei sind! Der Zähler läuft, jeder kann mitmachen, jeder kann mit seinem Lauf die Sportlerinnen und Sportler mit geistiger Behinderung bei ihren Spielen unterstützen. Denn ABB, Premium Partner von SOD, stellt für diese Aktion bis zu 10.000 Euro zur Verfügung und spendet für jeden Läufer, der sich einträgt, einen Euro! Helft mit, dass eine möglichst große Summe erreicht wird, die dann in Bremen an die Athletensprecher von SOD übergeben wird und die für die Sportarbeit in den Ländern auch nach den Spielen verwendet werden soll. Websites: http://www.specialolympics.de/ www.sportme.de (http://sportme.de/specials/fackellauf) http://www.nationalgames.de/ www.abb.de/specialolympics 

 

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